Tour de France - auch in Rengsdorf

Fünf Radsportler und eine Radsportlerin aus Rengsdorf und der Region starteten am letzten Sonntag zu ihrer eigenen Version der „Tour de France" nach Frankreich. Sie beantworten damit den Besuch einer französischen Radgruppe aus der Partnergemeinde von Rengsdorf im letzten Jahr.

Saint-Pierre-le-Moûtier in Burgund ist die Partnergemeinde von Rengsdorf. Anlässlich des französischen Nationalfeiertages am 14. Juli machen sich über 50 Jugendliche und Erwachsene vom Freundeskreis Rengsdorf/Saint-Pierre-le-Moûtier auf den Weg, um den Feiertag zusammen mit den französischen Freundinnen und Freunden zu begehen.

Ein Teil von Ihnen wählt allerdings nicht den bequemen Bus, sondern legt die Strecke nach Burgund mit dem Fahrrad zurück. Am frühen Sonntag machte sich die Gruppe von Rengsdorf aus auf den Weg. Rainer Krämer, der Initiator der Fahrt, schwor die Sportler vor der Abfahrt auf ein gemeinsames Tempo ein: „Das ist nicht wie bei der echten ‚Tour‘. Wer einen Ausreißversuch macht, wird mit einem ‚Platten‘ bestraft, " warnt er schmunzelnd.

Über die Mosel, Luxembourg, die Champagne und den Morvan will die Gruppe von Radlerinnen und Radlern in einer knappen Woche die 820 Kilometer bewältigen und dabei Tagesetappen zwischen 101 und 145 Kilometern zurücklegen. Die beiden ersten Teilstrecken entlang der Mosel dienen dem Einrollen, aber dann wird es im Departement Champagne/Ardennes hügeliger, und vor allem der Morvan mit seinem Mittelgebirgscharakter wird den Sportlern Höchstleistungen abverlangen. „Wenn es dazu noch so heiß bleibt, wie die Wettervorhersage meint," sagt Rainer Krämer, „dann werden wir mehr trinken, als ein Auto auf der Strecke Benzin verbraucht." Und er ergänzt: „Dann ist uns jeder Dorfbrunnen willkommen."

Die Gruppe, die in einem Begleitfahrzeug von zwei Frauen und den zwei Kindern eines der Sportler begleitet wird, hat sich akribisch in vielen Trainingseinheiten auf die Strapazen vorbereitet. Nur Christian Robenek, Ortsbürgermeister von Rengsdorf, konnte auf Grund seiner zahlreichen Verpflichtungen nicht am gemeinsamen Training teilnehmen und hat individuell trainiert. Außer für Rainer Krämer und Sandra Schäfer, die diese Strecke schon einmal zurücklegten, ist die Fahrt Neuland und die Frage, was auf sie zukommt, beschäftigte die Radsportler im Vorfeld schon sehr. Nur bei den Unterkünften besteht bereits Gewissheit - die sind vorgebucht.

Nachdem die beiden ersten Teiletappen mit einer Länge von 280 Kilometern zurückgelegt sind, melden sich die Sportler begeistert: „Herrliche Landschaften, strahlender Sonnenschein und strahlende Gesichter bei allen!", und sie sind zuversichtlich, alle am Ende der noch kommenden vier Etappen zusammen mit den Busfahrern in St. Pierre einzutreffen. Begleitet werden sie auf den letzten Teilabschnitten von ihrem französischen Radfahrfreund Philippe Fontgarnand.

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