2006-02-04 Die Partnerschaft voranbringen

Der Rengsdorfer Gemeinderat beschließt die Gründung eines Freundeskreises Rengsdorf / Saint-Pierre-le-Moûtier

Die Partnerschaft ist seit einigen Monaten besiegelt. Nun soll die Verbindung zwischen Rengsdorf und der französischen Kommune Saint-Pierre-le-Moûtier an Tiefe gewinnen. Der Gemeinderat beschloss daher in seiner jüngsten Sitzung, einen Freundeskreis zu gründen.

Er soll die Partnerschaft mit Leben füllen: der Freundeskreis Rengsdorf / Saint-Pierre-le-Moûtier, den der Gemeinderat des Kurortes in seiner jüngsten Sitzung auf den Weg brachte. Bei einer Enthaltung sprachen sich die Mitglieder für die Gründung eines solchen Vereins aus.

In dem Freundeskreis sollen all jene zusammenfinden, die die Kontakte zwischen Rengsdorf und der französischen Kommune weiter vorantreiben möchten, erklärte Ortsbürgermeister Karlheinz Kleinmann. Am 24. September 2005 hatte er mit seinem Kollegen Francois Clostre die Verbindung in einem feierlichen Akt besiegelt (die RZ berichtete). Am Mittwoch, 8. März, steht die Gründung des Vereins an. Marie-Luise Dingeldey (FWG) äußerte die Hoffnung, dass sich möglichst viele Teilnehmer finden werden. Der Freundeskreis solle dafür sorgen, „das die Partnerschaft Früchte trägt".

Mit im Boot sind nach den Angaben des Ortsbürgermeisters die Mitglieder jener Delegation, die Saint-Pierre-le-Moûtier im Herbst 2004 einen ersten Besuch abstatteten: Günter Ballmann (SPD), Karl Schmitz (CDU), Karl Hoffmann (FWG), Frank Reinhard (FDP) und Karlheinz Kleinmann selbst. Sie könnten einen Art Beirat bilden.

In der Gründerversammlung wird unter anderem über die Satzung des neuen Vereins entschieden. Auch ein erstes Ereignis mit möglicher Beteiligung aus Rengsdorf ist Thema: Für den Mai haben die französischen Partner die Westerwälder zu einem Fest in ihrer Gemeinde eingeladen, zu einer art „lukullischen Tage". Bürgermeister Francois Clostre  würde sich über eine Gästegruppe aus dem Westerwald sehr freuen, betonte Kleinmann. „Sie legen Wert darauf, das wir aus unserer Region das ein oder andere anbieten. Über eine Begrenzung der Teilnehmer hat Clostre im übrigen nichts gesagt", deutete er mit einem Augenzwinkern an, dass sich viele Frankreichfreunde angesprochen fühlen dürften.

Die Gemeinde möchte all jenen, die mitfahren, einen Zuschuss zu ihren Fahrtkosten zahlen. Übernachtung und Verpflegung müssen die Reisenden selbst übernehmen. In den Haushalt 2006 hat die Gemeinde insgesamt 7.000 Euro für die Partnerschaft eingestellt.

Colette Brosig

RZ vom 04.02.2006

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